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Die vielgerühmte elsässische Küche – mehr als nur Flammkuchen

Weißenburg Département Bas-Rhin Grand Est

Die traditionellen Spezialitäten kostet man am besten in einer »Winstub«, den typisch elsässischen Gasthäusern mit warmherziger und geselliger Atmosphäre. Oder man kehrt in einem der Restaurants und Brasserien (BrauhausRestaurants) ein, die offen sind für neue Trends in der elsässischen Küche.

Unbedingt probieren sollte man den vielerorts bekannten elsässischen Flammkuchen (Tarte flambée), die Gänseleberpastete (Foie Gras), das Sauerkraut (Choucroute) oder den »Baeckeoffe«. Dieser ist ein deftiges Gericht aus drei Sorten mariniertem Fleisch und in Weißwein geköchelten Kartoffeln, das die Frauen früher an Waschtagen morgens in einer Tonform aus den Töpferdörfern Soufflenheim oder Betschdorf zum Bäcker des Ortes brachten, der sie in seinen befeuerten Ofen schob. Der Gugelhupf (Kougelhopf) ist eine weitere elsässische Spezialität aus Hefegebäck, die in Backformen aus Soufflenheim zubereitet wird. Oftmals kommt man mit einem der zur Auswahl stehenden Menüs kulinarisch gesehen am besten auf seine Kosten. Und dieses sollte im Elsass mit der Gänseleberpastete beginnen, die von dem Straßburger Koch JeanPierre Clause um 1780 erfunden wurde. Gute Mahlzeiten werden im Elsass oft mit einem »Lebenswasser« (Eau de vie) beendet. Was für ein trefflicher Name für den aus Himbeeren, Pflaumen, Mirabellen, Zwetschgen, Kirschen, Birnen oder Trester von Gewürztraminer gebrannten Schnaps.

Eine Auswahl an elsässischen Weinstuben, Restaurants, Brasserien und Pâtisserien gibt es auf der nächsten Seite.