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Eine Region zum Entdecken

11 Place de la République Wissembourg


Das Nordelsass ist eine noch fast unberührte Region, gleichermaßen wild und romantisch. Über eine ein­drucksvolle Landschaft ragen Burg­­ruinen und Schlösser. In pittoresken Dörfern findet man noch die typischen kleinen Fachwerkhäuser. Historische und monumentale Ruinen und Ge­­denk­stätten, die unter anderem an vergangene Kriege erinnern, sind Teil des elsässischen Landschaftsbildes. Die Kultur spiegelt sich in der traditionellen Töpferkunst und ausgelassenen Festen, wie die Streisselhochzeit, wider. Herzliche Gastfreundschaft trifft auf gerühmte traditionelle elsässische Küche und nirgendwo sonst lässt sich das Elsass so ursprünglich und authentisch erleben.



Das Nordelsass ist Genuss pur

Die bekannte nördliche „Elsässische Weinstraße“ schlängelt sich zwischen Wissembourg und Soultz-sous-Forêts durch Jahrtausende alte Weinberge und malerische Fachwerkdörfer. Während die Hauptroute durch das mittlere und südliche Elsass von Urlaubsgästen und Reisebussen geradezu überrannt wird, findet man auf der nördlichen Weinstraße noch unverfälschte, stille Winzerdörfer, die sich im Frühjahr in bunte Blumendörfer verwandeln. Wer nur wenig Zeit mitbringt, kann die gesamte nördliche Weinstraße leicht innerhalb von zwei Stunden bereisen - doch wer sich einen oder gar zwei Tage Zeit nimmt, hat sehr viel mehr davon. Die Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft und die kleinen Orte machen Appetit auf den hervorragenden Wein und die viel gerühmte traditionelle Küche.



Die vielgerühmte elsässische Küche – mehr als nur Flammkuchen

Die traditionellen Spezialitäten kostet man am besten in einer »Winstub«, den typisch elsässischen Gasthäusern mit warmherziger und geselliger Atmosphäre. Oder man kehrt in einem der Restaurants und Brasserien (Brauhaus-Restaurants) ein, die offen sind für neue Trends in der elsässischen Küche. 

Unbedingt probieren sollte man den vielerorts bekannten elsässischen Flammkuchen (Tarte flambée), die Gänseleberpastete (Foie Gras), das Sauerkraut (Choucroute) oder den »Baeckeoffe«. Dieser ist ein deftiges Gericht aus drei Sorten mariniertem Fleisch und in Weißwein geköchelten Kartoffeln, das die Frauen früher an Waschtagen morgens in einer Tonform aus den Töpferdörfern Soufflenheim oder Betschdorf zum Bäcker des Ortes brachten, der sie in seinen befeuerten Ofen schob. Der Gugelhupf (Kougelhopf) ist eine weitere elsässische Spezialität aus Hefegebäck, die in Backformen aus Soufflenheim zubereitet wird. Oftmals kommt man mit einem der zur Auswahl stehenden Menüs kulinarisch gesehen am besten auf seine Kosten. Und dieses sollte im Elsass mit der Gänseleberpastete beginnen, die von dem Straßburger Koch Jean-Pierre Clause um 1780 erfunden wurde. Gute Mahlzeiten werden im Elsass oft mit einem »Lebenswasser« (Eau de vie) beendet. Was für ein trefflicher  Name für den aus Himbeeren, Pflaumen, Mirabellen, Zwetschgen, Kirschen, Birnen oder Trester von Gewürztraminer gebrannten Schnaps. 

>> eine Auswahl an elsässischen Weinstuben